Sehnst du auch endlich den Frühling herbei mit Sonnenschein, längeren Tagen und wärmeren Temperaturen? Auch wir können es kaum abwarten und gönnen uns bis dahin einen Safran-Honig-Kuchen, der den Frühling auf den Kaffeetisch holt und mit seiner leuchtend gelben Farbe der Sonne glatt Konkurrenz macht.
Backe einen Safran-Honig-Kuchen
Safran gilt als das teuerste Gewürz der Welt. Ein Gramm der roten Fäden kosten zwischen acht und 14 Euro. Trotzdem ist Safran eine beliebte Zutat vor allem in der Backstube, weil er Teige intensiv gelb färbt und für ein besonderes, leicht bitteres Aroma verleiht. Für unseren Safran-Honig-Kuchen benötigen wir zum Glück nur eine Messerspitze voll des edlen Gewürzes, um ihm eine leuchtende Farbe zu verleihen.
Was du sonst noch brauchst? Flüssiger Honig, der den Kuchen nicht nur eine angenehme Süße verleiht, sondern ihn auch schön saftig macht, weiche Butter, Natron und Backpulver, sowie Zucker, Milch, Vanilleextrakt, Eier und Puderzucker. Hast du alles besorgt, binde dir die Küchenschürze um, schnapp dir Rührschüssel und Springform und leg los.
Zuerst legst du die Safranfäden in zwei Esslöffel warme Milch ein und lässt sie darin ziehen. Währenddessen mischst du in einer Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Salz. In eine zweite Schüssel kommen Butter, Honig und Zucker, die du schaumig schlägst. Rühre nach und nach die Eier, die Safranmilch und den Vanilleextrakt dazu. Nun rührst du abwechselnd mit Milch die trockenen Zutaten zu der Butter-Ei-Masse, bis ein glatter Teig entsteht. Den musst du nur noch in eine gefettete Form füllen und dann für 40 Minuten im Ofen backen. Ist er fertig, lässt du ihn abkühlen und bestreust ihn vor dem Servieren noch mit einer Schicht Puderzucker.
Tipp: Verpasse dem Safran-Honig-Kuchen noch mehr Aroma und mische zum Beispiel gehackte Pistazien oder Mandelstifte unter den Teig. Für eine orientalische Note kannst du auch einen Teelöffel voll Rosenwasser oder Orangenblütenwasser in den Teig träufeln. Auch eine Prise Zimt verleiht dem Kuchen eine zusätzliche Geschmackskomponente.
Ohne Kuchen wäre das Leben ganz schön langweilig, oder? Finden wir auch und deshalb stehen bei uns als nächstes ein Zimt-Streuselkuchen vom Blech, einen dänischen Zimtkuchen und einen Quark-Streuselkuchen vom Blech.

Safran-Honig-Kuchen
Kochutensilien
- 1 Springform, 24 cm
Zutaten
- 1 TL Butter für die Form
- 1 Msp. Safranfäden
- 150 ml Milch plus 2 EL mehr
- 250 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- 1 Prise Salz
- 100 g weiche Butter
- 120 g flüssiger Honig
- 100 g Zucker
- 3 Eier
- 1 TL Vanilleextrakt
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung
- Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor und streiche die Springform mit Butter aus.
- Weiche die Safranfäden in 2 EL warmer Milch ein und lass sie darin etwa 10 Minuten ziehen.
- Vermenge Mehl, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel miteinander. Gib Butter, Honig und Zucker in eine separate Schüssel und schlage die Zutaten mit einem Handrührgerät schaumig. Rühre nacheinander die Eier unter und füge dann die Safranmilch sowie den Vanilleextrakt hinzu.
- Rühre die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch unter die Butter-Honig-Mischung, bis ein glatter Teig entsteht.
- Fülle den Teig in die vorbereitete Springform und backe den Kuchen für 40 Minuten. Bleibt kein Teig bei der Stäbchenprobe hängen, ist der Kuchen durchgebacken.
- Lass den Kuchen nach dem Backen auskühlen und bestäube ihn vor dem Servieren mit Puderzucker.